Ethernet mit 10Mbit/s auf einen dünnen Koax- Kabel(RG58), auch Cheapernet genannt. Die maximale Länge eines 10Base-2-Segments darf 185m betragen, maximal sind vier Repeater, also fünf Segmente möglich. Die maximale Gesamtlänge eines 10Base-2-Netzes beträgt damit 925m. An ein Segment können bis zu 30 Stationen angeschlossen werden. Normalerweise befinden sich bei 10Base-2 MAUs auf den Netzwerkkarten, diese werden dann über ein T-Stück an das Kabel angeschlossen. Beide Enden des Kabels (das ein Bus bildet) müssen mit einem Anschlußwiderstand von 50 Ohm terminiert sein.
Ethernet mit 10Mbit/s auf dickem Koax- Kabel. Ein Segment darf maximal 500m lang sein. Pro Segment können 100 Stationen über MAUs angeschlossen werden, wobei der Mindestabstand am Kabel 2,5m betragen muß. Wie bei 10Base-2 sind maximal vier Repeater möglich, die Gesamtlänge eines 10Base-5-Netzes beträgt damit höchstens 2500m.
Ethernet mit 100Mbit/s über eine sternförmige Glasfaserverkabelung. Für das Kabel kann sogenannte Multimode- und Monomode-Faser verwendet werden. Die maximale Kabellänge zwischen Hub und Station beträgt 400m.
Ethernet mit 100Mbit/s über eine sternförmige UTP-Verkabelung mit acht Adern (vier Leitungspaare, UTP Kategorie 3). Die maximale Kabellänge zwischen Hub und Station beträgt 100m. Das Kabel ist um einiges billiger als das für 100BaseTX notwendige. Allerdings sind Adapter und Hubs für diesen Typ recht schwer zu bekommen.
Ethernet mit 100Mbit/s über eine sternförmige UTP- oder STP- Verkabelung mit vier Adern (zwei Leitungspaaren UTP Kategorie 5, STP Typ 1 oder S/STP Kategorie 5). Die maximale Kabellänge zwischen Hub und Station beträgt 100m. 100BaseTX ist der am meisten verbreitete FAST-Ethernet-Typ.
Asymmetric Digital Subscriber Line - "Asymmetrische digitale Benutzerleitung". Technologie zur digitalen Datenübertragung in Paketform über das normale Telefonnetz mit Kupferkabeln. Vom Netz zum Benutzer können Geschwindigkeiten bis zu 8,2 MBit/s erreicht werden, in Gegenrichtung bis zu 768 KBit/s
Accelerated Graphics Port. Steckplatz und Datenbus für Grafikkarten in PCs.
"Empfangs-Modus". Betriebsart eines Modems. Normalerweise arbeitet bei einer Duplex-Datenübertragung das angerufene Modem im Answer Mode, das anrufende hingegen im Originate Mode. Dadurch können beide Modems gleichzeitig senden und empfangen.
Lokales Netzwerk zur Kommunikation über Koaxialkabel nach dem Token-Ring-Verfahren, das von der Firma Datapoint Corp entwickelt wurde und heute relativ weit verbreitet ist.
Advanced Technology Attachment Packet Interface. Schnittstelle, z.B. an CD-ROM-Laufwerken, zum Anschluß an den Bus eines PCs.
Asynchronuos Transfer Mode. Auf deutsch asynchrone Datenübertragung. ATM unterteilt die zu übertragenden Daten in Pakete. Diese werden mit einer Adresse versehen und an den Empfänger abgeschickt. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 155 MBit/s, geplant sind 622 MBit/s. Diese Technik wird beispielsweise bei B-ISDN verwendet.
Access Unit Interface. Schnittstelle in einem Netzwerkrechner für die Verbindung mit der MAU. Steckverbindung für Kabel in einem Ethernet.
Eine Funktion die beim Installieren von mehr als einer Karte automatisch den Karten verschiedene Interrupts zuweist, um eine Kollision zwischen den Karten zu verhindern.
Falls auf einem Port des Hubs ein Fehler festgestellt wird, ist deshalb nicht das gesamte Netzwerk lahmgelegt, es wird vom Hub automatisch der entsprechende Port abgeschaltet.
Falls mehr als eine Anschlußart pro Port zur Verfügung steht, z.B. AUI und BNC, so erkennt das Gerät automatisch, welcher Anschluß verwendet werden soll.
"Rückgrat". Leistungsfähige Hauptverkehrsader eines Netzwerks zur Verbindung einzelner PoPs. In einem hierarchischen Netzwerk bezeichnet Backbone die oberste Ebene.
Bayonet Neill Concelmann. Bezeichnung für Stecker, Verbinder und Buchsen mit Bajonett- Verschluß für Koaxialkabel, die in Netzwerken verwendet werden.
Eine Bridge trennt die Last der beiden angeschlossenen Netzwerke auf. Im Gegensatz zu einem Repeater, der die Pakete nur verstärkt und direkt weitergibt, ist eine Bridge in der Lage, Pakete aufgrund der Empfängeradresse dem richtigen Ausgang auf der Bridge zuzuweisen. Somit können Pakete von einem Netzwerkstrang ferngehalten werden, wenn sie dort nicht hinmüssen.
"Senden, Übertragen". Senden eines Datenpakets in einem LAN an alle Rechner des Netzes.
Programm zum "Durchblättern" der Seiten des Internets und zum Verschicken elektronischer Post. Unterstützt werden im allgemeinen auch FTP und das Lesen von Newsgroups. Bekannte Browser sind beispielsweise Netscape Navigator, Mozilla Firefox und Internet Explorer.
Übertragungssystem in einem Computer. Mehrere Leitungen, auf denen Daten parallel übertragen werden. Über den Adressbus wählt der Mikroprozessor die jeweiligen Speicherstellen an. Über den Datenbus werden Daten von und zum Prozessor übertragen. Der Steuerbus steuert den Informationstransport.
Common Application Programming Interface. Software, die eine standardisierte Schnittstelle darstellt. Diese ermöglicht es ISDN-Anwendungen, über einen Terminal-Adapter auf ISDN zuzugreifen.
Parallele Schnittstelle (speziell für Drucker), die von der Firma Centronics entwickelt und zur Norm wurde.
Common Gateway Interface. Schnittstelle, durch die externe Programme unter einem Web-Server laufen können. CGI ermöglicht es den Benutzern des WWW, auf alle Arten von Programmen auf Remote-Rechnern so zuzugreifen, als würden sie den räumlich entfernten Remote-Rechner selbst nutzen.
Communications Port. Bezeichnung für die serielle Schnittstelle eines PCs zum Anschluß von Maus oder Modem.
Für die Verbindung zwischen zwei Hubs wäre ein ausgekreuztes UTP Kabel notwendig. Da diese jedoch nicht immer zur Verfügung stehen, gibt es den Crossover-Port. Dieser kann, durch Umstellen eines Schalters ein normal beschaltetes UTP Kabel, zur Verbindung zwischen zwei Hubs verwendet werden.
Carrier Sense Multiple Access/ Collision Detection. Protokoll zur Datenübertragung in Busnetzen. Daten dürfen erst bei freiem Übertragungskanal gesendet werden, damit keine Kollisionen auftreten. Nach diesem Verfahren arbeitet beispielsweise Ethernet.
Die "Cut-Through"- Architektur ist die schnellste am Markt befindliche Möglichkeit mit der eine Bridge oder ein Switching Hub aufgebaut werden kann. Bei dieser Architektur werden nicht die ganzen Pakete in einen Puffer geschrieben, sondern nur der Adresseintrag des Paketes wird überprüft, um den richtigen Empfänger ausfindig zu machen. Ist dies geschehen, wird das Paket direkt an den entsprechenden Port weitergeleitet.
Zeichengabekanal. Kanal bei ISDN zur Übertragung von Steuerdaten. Über diesen Kanal kommunizieren die Endgeräte mit der Vermittlungsstelle. Beim Basisanschluß arbeitet der D-Kanal mit 16 KBit/s, beim Primärmultiplexanschluß mit 64 KBit/s. Alle B-Kanäle einer Schnittstelle werden über den D-Kanal gesteuert.
Gleichzeitige Übertragung in beide Richtungen über eine Leitung (Vollduplex). Bei Halbduplex ist eine Übertragung nur abwechselnd in eine der beiden Richtungen möglich.
Electrically Erasable Programmable Read Only Memory. Löschbarer programmierbarer Nur-Lesespeicher (Festwertspeicher), der vom Anwender durch elektrische Impulse mehrfach gelöscht und wieder neu programmiert werden kann.
Enhanced Parallel Port. Erweiterte parallele Schnittstelle an einem PC. Der Datenfluß erfolgt im Gegensatz zur einfachen Schnittstelle in beiden Richtungen vom und zum Port.
Erasable Programmable Read Only Memory. Löschbarer, programmierbarer Nur-Lesespeicher (Festwertspeicher), der vom Anwender mit UV-Licht mehrfach gelöscht und elektrisch wieder neu programmiert werden kann. Die gespeicherten Daten bleiben auch ohne Betriebsspannung unbegrenzt lange erhalten.
Lokales Netzwerk mit einer Bandbreite von maximal 10 MBit/s, das von der Firma Rank Xerox entwickelt wurde und heute weit verbreitet ist.
Fiber Distributed Digital Interface. Netzwerk in Token-Ring-Technologie auf Glasfaser-Basis. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt maximal 100 MBit/s.
Leistungsfähiger Zentralrechner in einem Netzwerk, der Daten, Software und Geräte (beispielsweise Drucker) verwaltet, auf die die angeschlossenen Workstations zugreifen können. Außerdem läuft auf dem File Server das Betriebssystem des Netzwerks.
"Brand(schutz)mauer". Sicherheitssystem aus Hard- und Software zum Schutz eines internen Netzwerks gegen unerlaubten Zugriff von außen, zum Beispiel von Internet-Benutzern. Alle Daten, die zwischen dem internen Netz und dem Internet ausgetauscht werden, werden von einem Firewall kontrolliert.
Global Area Network. Globales, weltumspannende Netzwerk.
"Zugang, Tor". Computersystem zur Verbindung von zwei nicht gleichartigen Netzwerken (z.B. zw. DECnet und dem Internet). Dabei müssen Übertragungsgeschwindigkeiten und Protokolle angepaßt werden. Im allgemeinen wird heute anstelle von Gateway der Begriff Router verwendet.
Kommunikationsmethode, bei der zwei Partner immer nur abwechselnd Daten senden können. Normalerweise sind Ethernet-Netze für Halbduplex. Moderne Hubs, Switches und Netzwerkkarten unterstützen auch Vollduplex. Allerdings ist darauf zu achten, daß die Netzwerkkarten und der Port am Hub oder Switch, an dem sie angeschlossen ist, identisch konfiguriert sind. Ansonsten kommt keine Verbindung zustande.
Netzwerkgeräte, das die zentrale Vermittlungsstelle für ein sternförmig verkabeltes Netzwerk (bei 10Base-T und 100Base-T) bildet. Hubs stellen ebenfalls Repeater dar. Zwei verschiedene Typen von Hubs sind verfügbar. Geräte, die Repeater der Klasse I darstellen können unterschiedliche Medien (etwa 100Base-TX und 100Base-FX) miteinander verbinden. Hubs, die Repeater der Klasse II implementieren, bieten dagegen nur Ports für ein einziges Medium (etwa 100Base-TX). Da Repeater der Klasse I langsamer als die der Klasse II sind, darf innerhalb eines abgeschlossenen Netzes maximal ein Gerät vom Typ I installiert sein.
Schnittstelle. Übergangsstelle zwischen zwei Bereichen, zum Beispiel der Hard- und Software. Durch standardisierte Schnittstellen können Systemkomponenten ausgetauscht werden.
Vom Begriff Internet abgeleitete Bezeichnung für ein Firmeneigenes Netzwerk, das auf der Internet-Technologie basiert. Es arbeitet mit Internet-Servern, Browsern und dem Protokoll TCP/IP. Ein Intranet kann an das Internet angebunden werden.
Internet(work) Packet Exchange. Protokoll der Firma Novell für die Adressierung und das Routing von Datenpaketen in LANs, meist in NetWare-Netzen. IPX ist nicht kompatibel zu TCP/IP.
Internet Server Application Programming Interface. Schnittstelle, durch die externe Programme unter einem Web-Server laufen können. Entwicklung der Firmen Process Software und Microsoft als Alternative zu CGI.
Steckbrücke. Durch Öffnen oder Schließen von Kontakten mittels kleiner Steckverbindungen können (z.B. bei Modems) bestimmte Parameter eingestellt werden.
Verfahren der Modem-Hersteller Rockwell, Lucent und Motorola zur Datenübertragung mit 56000 bit/s mit analogen Modems. Voraussetzung dafür ist, daß der Anwender mit einem entsprechenden Modem über eine digitale Vermittlungsstelle am analogen Telefonnetz angeschlossen ist. Die Geschwindigkeit von 56000 bit/s wird nur zwischen einem entsprechend ausgestatteten Provider und dem Modem eines Nutzers erreicht, nicht jedoch in umgekehrter Richtung. Dort kann sie maximal - wie auch bei einer Verbindung zwischen zwei Modems - 33600 bit/s betragen.
Gerät zur digitalen Übertragung von Daten über TV-Kabelnetze. Durch die Nutzung von Rückkanälen im Kabelnetz kann beispielsweise ein schneller Internet-Anschluß realisiert werden.
Rundes Kabel mit einem Innenleiter, einer Abschirmung aus Metall und einem Mantel aus Kunststoff mit einer Impedanz von im allgemeinen 50 Ohm, das in Netzwerken (beispielsweise Ethernet) zur Datenübertragung verwendet werden.
Local Area Network, lokales Netzwerk. Ein Netzwerk, auf das im Normalfall kein öffentlicher Zugriff besteht und das eine maximale Ausdehnung von zehn Kilometer hat. Als LANs bezeichnet man im Regelfall alle Netze, die in Firmen oder Privathaushalten eingesetzt werden. Die Verbindung mehrerer LANs über öffentliche Leitungen bezeichnet man dagegen als WAN (Wide Area Network).
1.Verknüpfung. Bezeichnung für einen Querverweis von einer Web-Seite zu einer anderen. In einem Dokument werden Links in der Regel durch unterschiedliche Wörter makiert, sie können aber auch aus einer Grafik bestehen.
2.Verbindung (z.B. zwischen zwei Rechnern).
Line Printer. Bezeichnung für die serielle Schnittstelle eines PCs, an der oft ein Drucker angeschlossen wird.
Media Access Control, das Zugangsverfahren zum eigentlichen Medium (Kabel) eines Netzes. Es ist im Netzwerk- Controler implementiert, also etwa in der Netzwerkkarte eines Rechners. Diese Karte benötigt dann eine sogenannte MAC-Adresse, durch die eine angeschlossene Station eindeutig im Netz identifiziert werden kann. Sie ist für jede Netzwerkkarte weltweit eindeutig und auf der Karte festgehalten. Netzwerkadressen (etwa IP-Adressen bei TCP/ IP) werden durch bestimmte Mechanismen immer auf diese MAC-Adresse abgebildet.
Rechner, der zwei oder mehr E-Mail-Systeme miteinander verbindet (z.B. Internet und Online-Dienst) und Nachrichten zwischen diesen Systemen überträgt.
Metropolitan Area Network. Netzwerk mit einer Größe zwischen einem LAN und einem WAN, das ungefähr den Bereich einer Großstadt abdeckt.
Bei Bildung von Hubgruppen ist es nicht notwendig, jeden Hub mit SNMP zu installieren. Bei Hubgruppen ist nur ein SNMP Hub CN8919TCP als Master notwendig, der die angeschlossenen Slaves wie CN8900TCP oder CN8900BNC mitverwaltet. Jedoch ist ein Verwalten eines Slave Hubs ohne Master nicht möglich.
Medium Access Unit, auch Transceiver genannt. Sie bildet die Schnittstelle auf der Seite des Netzmediums (Kabels) zum Anschluß von Stationen und ist damit die Entsprechung zur AUI. MAU und AUI sind heutzutage meistens auf den Netzkarten integriert.
Kunstwort aus Modulator/ Demodulator. Gerät zur Datenfernübertragung über Telefonleitungen. Digitale elektrische Signale des Rechners werden in analoge akustische Signale umgewandelt, übertragen und beim Empfänger zurückverwandelt. Interne Modems werden als Steckkarte in einen PC eingebaut, externe verfügen über ein eigenes Gehäuse und werden über ein Kabel mit der seriellen Schnittstelle des Rechners verbunden. In digitalen Netzwerken (z.B. ISDN) werden keine Modems benötigt.
Hauptplatine eines PCs mit der Zentraleinheit.
Durch Leitungen miteinander verbundene Rechner, die untereinander kommunizieren können.
Steckkarte für einen Rechner, die die Verkabelung mehrerer Computer innerhalb eines Netzwerks ermöglicht.
Struktur eines Netzwerks. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Bus-(Ethernet), Ring-(Token Ring) und Sternnetz (Ethernet oder Token Ring)
Network News Transfer Protocol. Datenübertragungsverfahren für Artikel in den Newsgroups.
Network Oprations Center. Stelle, von der aus ein Netzwerk betrieben und verwaltet wird.
1."Knoten". Verknüpfungspunkt in einem Netzwerk. Adressierbarer Rechner, der mit einem Computernetzwerk verbunden ist. Als Node bezeichnet man beispielsweise einen Rechner in einem Büro-Netzwerk oder einen mit dem Internet über eine Telefonleitung verbundenen Computer.
2.Bezeichnung für eine Mailbox, die an das FidoNet angeschlossen ist.
Netscape Server Application Programming Interface. Schnittstelle, durch die externe Programme unter einem Web-Server laufen können. Entwicklung der Firma Netscape als Alternative zu CGI.
Kabel, mit dem zwei PCs über die serielle Schnittstelle verbunden werden können, um Dateien von dem einen auf den anderen Rechner zu übertragen. Im Gegensatz zu einem Modem findet hierbei keine Umwandlung von digital nach analog und zurück statt, daher der Begriff Nullmodem.
Elektronisches Bauelement in einem Netzwerk-Adapter zur Umwandlung elektrischer Impulse in Lichtsignale und umgekehrt. Auf diese Weise können Daten über Glasfaserkabel (Lichtwellenleiter) in einem Netzwerk übertragen werden.
"Sende-Modus". Betriebsart eines Modems. Normalerweise arbeitet bei einer Duplex-Datenübertragung das angerufene Modem im Answer Mode, das anrufende hingegen im Originate Mode. Durch diese Betriebsart können beide Modems gleichzeitig senden und empfangen
Methode zur Datenübertragung im Internet. Daten werden in kleine Pakete unterteilt, mit einer Adresse versehen, ins Netz geschickt und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Die einzelnen Pakete können dabei unterschiedliche Wege nehmen.
Kleine Datenblöcke, in die Dateien unterteilt werden, damit sie im Internet übertragen werden.
Netzwerk, in dem Daten in der Form von Paketen übertragen werden.
Schnittstelle an einem PC mit paralleler Übertragung von Daten.
Gleichzeitige Übertragung eines Zeichens auf mehrere Leitungen. Zum parallelen Übertragen eines Bytes werden acht Leitungen benötigt.
1.Peripheral Components Interconnect. Bus-System in PCs.
2.Programmable Communications Interface. Programmierbarer Baustein für Schnittstellen (Interface) zur Datenübertragung.
Personal Computer Memory Card International Assosciation. Standard für Erweiterungskarten in Scheckkartengröße für Notebook-Rechner, z.B. als Modem.
Public Data Network. Allgemeine Bezeichnung für ein öffentlich zugängliches Netzwerk.
Netzwerk mit gleichgestellten Rechnern. In einem solchen Netz sind keine Server vorhanden. Jeder Rechner kann sowohl Funktionen eines Servers als auch eines Clients wahrnehmen.
1.Anschlußstelle an einem Rechner für Peripheriegeräte (z.B. Drucker, Maus, Modem etc.)
2.Anschluß an einer Bridge, einem Hub oder einem Switch.
3.Datenkanal. Da auf Internet-Rechnern verschiedene Anwendungen laufen können, werden den entsprechenden Programme entsprechende Port-Nummern (Adressen) zugewiesen. Diese können von den Clients angesprochen werden. Für Telnet wird im allgemeinen Port 23 verwendet, für FTP Port 21, für HTTP Port 80, für IRC Port 6667 ets.
ISDN-Anschluß mit 30 Basiskanälen (B-Kanal) und S2M-Schnittstelle.
Printserver dienen dazu, um an einer beliebigen Stelle im Netzwerk einen Drucker installieren zu können. Damit ist es ohne zusätzlichen PC möglich, Drucker im Netzwerk zu verteilen. Die Installation ist sehr einfach und auch ohne besondere Hardwarekenntnisse durchführbar.
Programmable Read Only Memory. Programmierbarer Nur-Lesespeicher, der vom Anwender programmiert und danach nicht mehr gelöscht werden kann. Ein programmierter PROM wird zum ROM.
"Versorger". Anbieter. Firma, die Nutzern gegen Entgelt den Zugang zum Internet oder Teilen davon verschafft.
Andere Bezeichnung für Zentraleinheit (CPU).
1.Packet Switching Network. Paketvermitteltes Datennetzwerk.
2.Packet Switch Node. Rechner in einem paketvermittelten Netzwerk (Packet Switching), der für die Übertragung von Paketen zuständig ist.
Random Access Memory. Schreib/Lesespeicher mit wahlfreiem Zugriff, bei dem jedes Speicherelement in jeder gewünschten Reihenfolge gelesen und beschrieben werden kann.
Netzwerkgerät zur physischen Verbindung zweier Ethernet-Segmente, um die maximale mögliche Länge des Netzwerkes zu erweitern. Die Verbindung zwischen zwei Repeater darf nicht länger als 100m sein. Reicht dies nicht aus, müssen sogenannte Remote Repeater eingesetzt werden, die bis zu einem Kilometer überbrücken können. In einem Ethernet-LAN sind maximal vier Repeater erlaubt.
Ringförmig geschlossenes Netzwerk, in dem die Daten in eine Richtung übertragen.
Registered Jack. International genormte Anschlußtechnik für Telefon- und Modemstecker (z.B. RJ-11, RJ-45). Andere Bezeichnung für Western-Stecker.
Miniaturstecker (auch Western-Stecker genannt) mit acht Polen, der vor allem für UTP- und STP-Kabel für 10Base-T und 100BaseTX eingesetzt wird.
Read Only Memory. Nur-Lesespeicher (Festwertspeicher), der vom Hersteller programmiert wurde und vom Anwender nicht mehr löschbar ist.
Netzwerkgerät zur logischen Verbindung zweier Netzwerksegmente. Ein Router ist dafür zuständig, Daten, die nicht für das eigene Segment bestimmt sind, entweder in ein anderes Segment oder an einen weiteren Router weiterzuleiten. Da die Hardware- Adressen des eigenen Segments bekannt sind, kann ein Rechner Daten an Maschinen in anderen Segmenten nicht direkt ausliefern. Alle Daten mit einer Ziel-Netzwerkadresse (etwa einer IP-Adresse), die nicht im eigenen Netzwerk liegen, werden deshalb über den Router geleitet.
Serielle Schnittstellen.
Round Trip Time. Angabe für die Übertragungsgeschwindigkeit in einem Netzwerk. RTT gibt an, wie lange ein Datenpaket von einem Punkt A zum Punkt B und zurück unterwegs ist.
Schnittstelle am NT beim ISDN-Basisanschluß zum Anschluß der Endgeräte. Üder den S0-Bus laufen die Übertragungen der beiden B-Kanäle und des D-Kanals
Schnittstelle am NT beim ISDN-Primämultiplexanschluß zum Anschluß der Endgeräte. Über den S2M-Bus laufen die Übertragungen der bis zu 30 B-Kanäle und des D-Kanals.
Teil eines Netzwerks, in dem angeschlossene Rechner untereinander direkt Daten austauschen können. Zur Datenübertragung in ein anderes Segment ist beispielsweise erforderlich.
Zentraler Rechner in einem Netzwerk, der für die angeschlossenen Computer (Clients) Daten und Programme bereithält. Außerdem kann er dem Netz verschieden Peripheriegeräte zur Verfügung stellen.
Single In-Line Memory Module. Speichermodul für PCs. Mehrere RAM-Chips auf einer kleinen Platine.
Übertragung von Daten über eine Leitung in jeweils einer Richtung.
Serial Line Internet Protocol. Einfaches Übertragungsverfahren ohne Fehlerkorrektur im Internet für IP-Pakete über serielle Leitungen, etwa Modem-Verbindungen.
Simple Network Management Protocol (SNMP) ist ein standardisiertes Protokoll, welches es ermöglicht, Hubs oder andere Netzwerkgeräte über deren momentanen Zustand abzufragen. SNMP setzt dabei auf TCP/IP auf und es ist daher notwendig, TCP/IP auf allen Geräten zu installieren, die verwaltet werden sollen.
"Sockel". Netzwerkverbindung, die von TCP/IP-Netzen wie dem Internet genutzt wird. Sockets ermöglichen das gleichzeitige Arbeiten mit verschiedenen Anwendungen. Ein Benutzer kann so zum Beispiel eine Datei per FTP übertragen, während er gleichzeitig im World Wide Web arbeitet oder eine E-Mail liest.
Viele FTP-Server aus der ganzen Welt werden in Deutschland "gespiegelt", das heißt, die Dateien der ausländischen Rechner werden auf einem deutschen Rechner gespeichert, der somit über die gleichen Daten verfügt wie das ausländische Original. Bei einem Zugriff auf diese Daten ist die Übertragungsgeschwindgkeit meist erheblich höher als beim Zugriff auf den Rechner im Ausland.
Screened/shielded Twisted Pair. STP-Kabel mit einer zusätzlichen Gesamtschirmung
Ständig vorhandene Verbindung zwischen Computern oder Netzwerken. Über eine von einem Telekommunikationsunternehmen angemietete Standleitung kann ein ständiger Zugang zum Internet geschaffen werden.
Speicher in einem Modem für die jeweils aktiven Betriebsparameter.
Netzwerk, bei dem alle Verbindungen über einen zentralen Punkt (Controller, Hub) laufen.
Speichern und Übertragen. Bei diesem Verfahren werden - im Gegensatz zu TCP/IP - die Daten bei einer Übertragung nicht sofort vom Absender an den Empfänger geschickt, sondern zunächst zwischengespeichert, damit sie dann zeitversetzt, beispielsweise nachts, übertragen werden können.
Shielded Twisted Pair, vier- oder achtadriges Kabel, bei dem jeweils zwei Adern miteinander verdrillt sind und jedes Adernpaar eine seperate Schirmung hat. Darüber hinaus ist S/STP/ Screened/ Shielded Twisted Pair verfügbar, das grundsätzlich eine Gesamtschirmung aufweist.
Netzwerk auf der untersten Ebene in einem hierarchischen Netz (z.B. dem Internet). Ein Stub befördert nur Pakete von und zu lokalen Hosts.
Screened/Unshielded Twisted Pair. UTP-Kabel mit einer Gesamtschirmung.
Simultaneous Voice and Data. Gleichzeitige Übertragung von Sprache und Daten über eine Telefonleitung.
"Schalter". Weiterentwickelte Bridge mit höherer Übertragungsgeschwindigkeit. Ein Switch stellt allen angeschlossenen Geräte die volle Bandbreite eines Netzwerks zur Verfügung.
Ein Switching Hub ist der Bridge sehr ähnlich, nur das dieser zur selben Zeit mehrere Stränge miteinander verbinden kann. Genau wie die Bridge trennt er allerdings die Netzwerkstränge voneinander, was zu einer Aufteilung des Netzwerkes führt und somit die Last eines Stranges vermindert.
Verfahren zur Datenübertragung, bei dem die beteiligten Geräte nach einem festen gemeinsamen Zeittakt senden und empfangen. Zu Beginn der Übertragung erhält der Empfänger vom Sender zunächst Synchronisationszeichen, damit beide Geräte im gleichen Takt laufen.
Transmission Control Protocol/ Internet Protocol. Verfahren zur Datenübertragung im Internet. Das TCP bestimmt, wie die Daten vor der Übertragung im Netz in Paketform gebracht werder. Das IP übernimmt dann die Zustellung der Pakete an die angegebene Adresse.
Teletype Network. Protokoll im Internet für eine Terminal-Fernverbindung. Der lokale Rechner des Benutzers verhält sich dann wie ein Terminal des anderen (entfernten) Rechners. Älterer, textbasierender Internet-Dienst ohne Grafik-Fähigkeiten.
Gerät, mit dem analoge Endgeräte (z.B. Telefon, Fax etc.) an das digitale ISDN angeschlossen, angepaßt und betrieben werden können.
Server, der mehrere Terminals durch eine Netzverbindung mit einem lokalen Netzwerk (LAN) verbindet.
Netzwerktechnologie der Firma IBM. Ein Token ist ein Bitmuster (Sendeberechtigung) in Ringnetzen. Das Token wird in einem LAN von Station zu Station weitergereicht. Wenn eine Station Daten senden will, setzt sie an die Stelle des Tokens ihre Nachricht und hängt das Token als Freigabezeichen wieder an. Bei diesem (langsamen) Verfahren kann jeweils nur eine Station senden, so daß es nicht zu Kollisionen kommt.
Um alte Netzwerkkarten mit AUI Anschlüssen auch in neueren Verkabelungen wie UTP oder FOIRL einsetzen zu können, verwendet man Transceiver. Die Umsetzung erfolgt allerdings nur von AUI auf das vom jeweiligen Transceiver unterstützte Medium. Es ist leider nicht möglich, Transceiver zur Umsetzung von z.B. BNC auf AUI zu verwenden.
Regionales Netzwerk, das die zweite Ebene der Internet-Hierarchie bildet. Diese Netze verbinden Stub-Netze mit den Backbones und übertragen außerdem Daten für ihre eigenen Hosts.
T-förmiger Stecker zur Verbindung von Koaxialkabeln in Netzwerken. Auf die beiden seitlichen Buchsen wird das Netzwerk-Kabel bzw. ein Abschlußwiderstand gesteckt; der mittlere Stecker des T-Stücks bildet die Verbindung zur Netzwerk-Karte im Rechner.
Paarweise verdrilltes Kupferkabel, das zum Beispiel in einigen Netzwerken zur Datenübertragung verwendet wird.
Universal Asynchronous Receiver/ Transmitter. Integrierter Schaltkreis in der seriellen Schnittstelle eines Pcs. Der UART wandelt die parallelen Daten des Pcs in serielle für die Schnittstelle um ind umgekehrt.
Universal Serial Bus. Bus-System für PCs, bei dem mehrere Geräte an einem Anschluß seriell angeschlossen werden können.
User Network. Ursprünglich diente dieses Netzwerk (entstanden 1979) dazu, Nachrichten in bestimmten Themenbereichen auf der Basis des Protokolls UUCP auszutauschen. Daraus entwickelten sich die Diskussionsgruppen (Newsgroups). Dann wurden immer mehr UUCP-Knoten zur Nachrichtenübermittlung an das Internet angebunden. Zur Kommunikation zwischen den UUCP-Newsgroups und dem Internet dient das NNTP-Protokoll.
Unshielded Twisted Pair, vier- oder achtadriges Kabel, bei dem jeweils zwei Adern miteinander verdrillt sind. Eine Schirmung der einzelnen Kabelpaare gibt es nicht. Zusätzlich existiert auch S/UTP, bei dem eine Gesamtschirmung eingesetzt wird. Eingeteilt ist es in "sieben" Kategorien, die unterschiedliche Anwendungen und Übertragungsraten berücksichtigen. Von Bedeutung für Netzwerke sind nur noch die Kategorien 3 und 5, wobei inzwischen alle Normungen (UL, EIA/TIA und DIS 11801 bzw. EN50173) in diesen beiden Kategorien identisch sind.
UNIX to UNIX Copy. Programm, ursprünglich für das Übertragen von Dateien zwischen UNIX-Rechnern über Telefonleitungen. Heute wird damit in der Regel das Protokoll UUCP bezeichnet, das zum Übertragen von E-Mail und News sowie zum direkten Dateitransfer verwendet wird. Im Gegensatz zu TPC/IP werden die Daten bei UUCP zeitversetzt übertragen und müssen daher zwischengespeichert werden.
Kommunikationsmethode, bei der zwei Partner gleichzeitig Daten senden und empfangen können. Moderne Netzwerkgeräte unterstützen diese Technik auch bei Ethernet, allerdings nur, wenn mit Hubs oder Switche und damit einer sternförmigen UTP/STP- Verkabelung gearbeitet wird. Normales Ethernet unterstützt nur Halbduplex.
Wide Area Network. Überregionales Netzwerk für Langstreckenverbindungen.
Anschlußstecker für Buchsen im Modem und teilweise auch im Telefon. Andere Bezeichnung JR.
Cross-Modulation / Demodulation. Älteres Protokoll für die Datenfernübertragung.
Xerox Network System. Netzwerk, das von der Firma Xerox entwickelt wurde.
Protokoll für die Datenfernübertragung. Weiterentwicklung von Xmodem.
Modernes Protokoll für die Datenfernübertragung.